Lebensträume

Derzeit kann – und will – ich nicht in Tagträumen versinken. Ertappe ich mich dann doch beim Fallen, zerplatzen glücklicherweise kleine, unschuldige Kinderhände die verführerischen Seifenblasen.

Ich sage Ihnen, warum das ein Glück ist: Auch meine Kinder hegen Träume. Träume, die tausendmal wichtiger sind, als meine Tagträumereien es je sein könnten. Das holt mich zurück. In die Realität, die derzeit zeitgleich aber wie ein Traum erscheint. Für meine Kinder lebe ich diesen!

Sie wünschen sich Freude, Kinder, Feiern, Liebe, Spaß, Gesundheit, Abenteuer, das Entdecken der Welt, Wissen…. sie sehnen nach Kindheit, nach Leben. Zwar weiß und fühle ich dasselbe, jedoch nicht aus deren Perspektive. Nein, ich kann es nicht annähernd wissen, wie eine Kindheit in dieser Zeit ist. Allein die bloße Ahnung davon lässt mich jedoch Bäche aus Tränen weinen und ich werde zum Fels.

Was auch immer gerade überall los ist, welche Träume auch immer da draußen umherschwirren. Wir haben eigene. Und meine Kinder nur wenige bis keine erlebt.

Sie verstehen, wenn ich an der Stelle raus bin. Noch da – aber bei mir. Und bei mir die zwei Herzen, die ich einst unter meinem trug und in aller Ewigkeit darin.

Ich wünsche Ihnen diese Erkenntnis! Davon sollten Sie träumen!

In diesem Sinne: Schönen Tag und träumen Sie was Schönes!

(Bildnachweis: Dana Jungbluth)