Nur ein Traum?

Meine derzeitigen Tagträumereien lassen mich tieftraurig werden. Da sind strahlende Kinderaugen, herzhaftes und unbeschwertes Gelächter, Sorglosigkeit, Freude, Zuversicht und Leben.

Schon beim Schreiben dieser Zeilen quält und schmerzt es mich innerlich so sehr, dass ich das Schreibgerät vor Wut und Trauer und Verzweiflung an die Wand werfen möchte. Aber ich behalte die Fassung. Weinen kann ich ohnehin nicht mehr. Schon ewig nicht mehr. Und auch sonst muss ich meine Emotionen der Kinder wegen zu kontrollieren versuchen, damit es nicht beim Träumen von einer glücklichen Kindheit bleibt. Eine Mama tut, was sie kann. Alles! Aber die Welt erklären, das klappt nicht immer. Auffangen kann ich sie in dieser. In ihrer Verzweiflung, in ihrer Trauer, in ihrem tief sitzenden Schmerz. Ich puste und puste, aber die Wunden sind zu groß und zu frisch. Und nur ich scheine sie zu sehen!

Ein Verband ist in greifbarer Nähe. Er wird halten. Die Heilung jedoch Zeit brauchen.

Ich schenke Euch Eure Träume! Und bis dahin puste und puste und puste ich – versprochen!

Schenken auch Sie Träume, damit die Welt wieder heilen kann. Träumen Sie was Schönes – und lassen Sie es wahr werden!

Einen schönen Tag voller Zuversicht und Hoffnung wünsche ich Ihnen!

(Bildnachweis: Dana Jungbluth)